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Seminarkonzept Drucken

Die von uns angebotenen Seminare geben Menschen, die gemeinsam mit Gleichgesinnten oder in Einzelbegleitung Achtsamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit einüben wollen, eine fundierte Grundlage für ihren Lebensweg. Die angeleiteten Übungen ermöglichen und vertiefen sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche spirituelle Erfahrungen und fördern das soziale und ökologische Verantwortungsbewusstsein.


Basis der Ausbildung ist jene Meditation – im christlichen Kontext auch als Kontemplation bezeichnet –, die durch die Berührung mit dem japanischen Zen im 20. Jahrhundert wieder entdeckt und aus den eigenen kulturellen Schätzen der westlichen Kultur ihre heutige Form entwickelt hat. Es gibt keinen besonderen Namen für diese Übung. Wir nennen sie in unserem Zusammenhang Zen.



Der Einführungskurs


Wir lernen Zen kennen. Die Einführung in die sitzende Haltung steht im Vordergrund, weiterführend dann die Ausübung der erspürten inneren Haltung in der Bewegung. Phasen der Stille wechseln ab mit Bewegung, auch mit Vorträgen, die uns in diese für uns neue Lebenshaltung hineinfinden helfen. Der lebendige Austausch untereinander über die ersten Erfahrungen bereichert die eigenen Eindrücke.


Ablauf:
Hinführung zu täglich 4 Sitzeinheiten à 10 – 30 min. Meditatives Gehen. Vorträge. Gemeinsame Mahlzeiten.



Katzenpfote

Der Einführungskurs ZENkatze


Wir lernen Zen kennen wie in dem oben beschriebenen Seminar, nehmen jedoch als roten Faden das Lernen durch Wahrnehmung am Beispiel der Hauskatze (Felis silvestris f. catus).



Der Intensivkurs


Wir kommen, indem wir Zen üben, vom Verstehen ins „Einfach-Tun“. Erfahrung stellt sich ein. Nicht eine fremde. Nein – etwas wie eine kleine silberne Glocke in unserem Inneren beginnt fast unhörbar zu erklingen. Ist dieser Klang uns nicht von unserem Anfang her zutiefst bekannt? Und alles was uns umgibt, was uns begegnet, gehört mit hinein! Das aufmerksame Lauschen allein lässt den Lauschenden und das Erlauschte verschwinden. Wer lauscht?


Zen geht zurück zur Wurzel. In stiller Übung und tätiger Anwendung finden wir uns selbst wieder – sind vielleicht überrascht über das, was wir finden: Ich suche nicht, ich finde – so hat der Maler Picasso diese Erfahrung einmal beschrieben. — Teilnahme für in Meditation Eingeführte.


Ablauf:
Täglich 8 Sitzeinheiten à 30 min (Reduktion auf 4 Einheiten möglich). Meditatives Gehen. Vorträge. Gemeinsame Mahlzeiten. Schweigen.



Das Sesshin


Auf den Einführungs- und Intensivkursen baut das „Sesshin“ auf, das seinen Namen aus dem Japanischen hat und eine 7- bis 9-tägige konzentrierte Übungsperiode ist. Hier wird die Anzahl der Sitzmeditationen weiter erhöht und in Balance mit Anwendungsübungen gebracht. Neben dem strengen Stillschweigen und der verbindlichen Teilnahme an allen Einheiten stehen Einzelgespräche mit der Kursleitung im Vordergrund.


Ablauf:
Täglich 11 Sitzeinheiten à 30 min. Meditatives Gehen. Vortrag. Anwendung im Alltag. Strenges Stillschweigen.



Anwendung im Alltag


Zen üben heißt nicht, sich neue Welten im Privaten zu schaffen. Nur wenn der Zenweg den Alltag durchdringt, gelingt Zen. Das heißt für uns Menschen im beruflichen oder familiären Alltag: wir verknüpfen die neu gelernte Haltung mit dem, was gerade vor uns ist. Dafür braucht man Zeit.


Es hat sich bewährt, dieses Einüben in den Alltag anhand von folgenden Bereichen zu tun, die wir ebenfalls in Kursform anbieten:

Eutonie
Gregorianischer Choral
Shakuhachi-Spiel
Körperbewusstsein und Kreativitätstraining



Das begleitete Weiterüben


Grundlegend Frucht bringt der Zenweg nur, wenn er regelmäßig geübt wird. Eigene Zen-Übung zuhause, wöchentliche Abende in der Gruppe und Vertiefungstage helfen uns immer wieder den Rückweg zum Da-Sein im Augenblick zu finden. Einzelgespräche nach Bedarf.


Ablauf der Zen-Abende in der Gruppe:
2 Sitzperioden à 30 min, Meditatives Gehen, Kurzlesung/Zitat. Dienstags von 19.00 – 20.15 Uhr in Ravensburg.


Ablauf der monatlichen Vertiefungstage:
7 Sitzeinheiten à 30 min (mit der Möglichkeit auf 4 zu reduzieren). Meditatives Gehen. Rezitation. Gemeinsames Mittagessen. Vortrag. Schweigen.


Letztes Update ( Sonntag, 03 November 2013 )